100 Jahre Volkshochschule

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Im Jahr 2019 feiert die Kreisvolkshochschule Hildburghausen ihren 100. Geburtstag. Ein würdevoller Anlass, um auf eine lange Tradition bürgernaher und breit gefächerter Bildungsarbeit zurückzublicken. Ganz im Sinne des damaligen Leitspruches "Bildung vom Volk für das Volk" möchten wir die Wurzeln der Volkshochschulbildung stärken und bieten deshalb eine Vielzahl gesellschaftlicher und regionaler Themenkurse an. Die Veranstaltungsreihe 100 Jahre Volkshochschule findet in Kooperation mit regionalen Bildungseinrichtungen statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kurs abgeschlossen Kulinarische Weltreise

(Römhild, ab Fr., 31.8.(2018), 16.45 Uhr )

Lernen Sie meine Heimat kennen!
An 6 Abenden führen uns Menschen anderer Nationalität in ihr Heimatland. Neben Polen und Kroatien geht es nach Guatemala, Vietnam, Ghana und Syrien.
Fernab jeglicher Urlaubsmetropolen und Touristen-Hotspots hören Sie interessante Insider- Landeskunde, sehen Sie Bilder aus Privatarchiven, hören ungewohnte musikalische Klänge und lernen Gebräuche und Sitten aus dem Alltag dieser Menschen kennen.
Lassen Sie sich beim anschließenden gemeinsamen Kochen in die Geheimnisse fremder Küchen entführen und beim gemeinsamen Genießen ins Gespräch miteinander kommen.

Anmeldung möglich Grenze und Gewalt in Südthüringen

(Hildburghausen, ab Do., 17.1.(2019), 19.30 Uhr )

Als Deutschland 1945 in vier Besatzungszonen aufgeteilt wurde, entstand zugleich eine provisorische Grenze zwischen der sowjetischen und der britischen und amerikanischen Besatzungszone: die sogenannte Demarkationslinie. Die Zuspitzung des Ost-West-Konflikts führte dazu, dass entlang der 1.300 Kilometer langen innerdeutschen Grenze ein verschärftes "Grenzregime" eingeführt wurde. Neben den dreifach gestaffelten Grenzanlagen wurden zudem Listen mit Namen erarbeitet, die (vermeintlich) "unzuverlässige" Personen enthielten, die umzusiedeln waren. Zwischen dem 5. und 8. Juni 1952 wurden in Nacht-und-Nebel-Aktionen in Thüringen insgesamt 3.754 Personen aus dem Grenzgebiet zur Bundesrepublik ins Landesinnere ausgesiedelt. Der Mauerbau und die folgenden Absperrmaßnahmen seit dem 13. August 1961 leiteten eine zweite erzwungene Aussiedlungswelle ein.

Der Vortrag geht auf die Entstehung des sogenannten "Grenzregimes" in Südthüringen ein, wobei vor allem der Hildburghäuser Raum beleuchtet wird. Es werden die Aussiedlungen 1952 und hier vor allem die Ereignisse in Streufdorf, als sich viele Einwohner des Dorfes gegen die Aussiedlung ihrer Nachbarn wehrten, betrachtet. Ebenso wird auf die geschliffenen Orte sowie auf die heutige Erinnerung an die ehemalige Grenze durch Deutschland eingegangen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem ThLA und der Kreisbibliothek Hildburghausen.

freie Plätze Vortrag: (Zu)Hören - Berichte aus dem Kinderheim auf der Heldburg

(Hildburghausen, ab Do., 14.3.(2019), 19.30 Uhr )

"Wie ein Märchenschloss..." wird die Veste Heldburg beschrieben. Das heutige Deutsche Burgenzentrum - nach aufwändiger Restaurierung ein architektonisches und geschichtsträchtiges Kleinod - beschweigt beharrlich einen Teil seiner jüngsten Geschichte: als Kinderheim und später Sonderschulheim der DDR-Jugendhilfe.
"Wenn ich meinen Kindern sage, dass ich auf einer Burg groß geworden bin, dann sagen sie immer, das muss doch schön gewesen sein. Ich habe noch nie mit jemandem darüber gesprochen, weil ich mich geschämt habe", sagte ein Mann, der einen Teil seiner Kindheit auf der Burg verbracht hat, in einem Gespräch mit dem Referenten. Erinnerungen ehemaliger Heimkinder weichen weit voneinander ab: Als "schönste Zeit meiner Kindheit" bezeichnet es eine Frau, die die Veste als normales Heim erlebt hat; "Das ist das Kinderheim des Schreckens, für alle, die es erlebt haben.", schreibt eine andere, die im Sonderschulheim untergebracht war.
Besonders jene, die die Veste als Ort von Demütigung, Misshandlung und Missbrauch kennen lernen mussten, pochen auf ein Zeichen der Anerkennung und des Respektes vor ihren Erinnerungen.
Manfred May schildert behutsam aber eindringlich die Erlebnisse ehemaliger Heimkinder und berichtet über einen Teil unserer Regionalgeschichte.

freie Plätze Jedes Wort wirkt! - Kommt an was ich meine?

(Hildburghausen, ab Do., 14.3.(2019), 19.00 Uhr )

In einer Zeit vielfältiger Kommunikationsformen dient uns unsere Sprache vor allem der Übermittlung von Informationen. Dabei bewirkt unser Sprachgebrauch viel mehr als nur die reine Informationsweitergabe.
Wissen wir wirklich was wir sagen, wenn wir sprechen?
Wissen wir immer, wie wir etwas sagen?
Ist uns klar, was bei unserem Gesprächspartner ankommt?

Dieser Vortrag gibt Ihnen Antworten. Erfahren Sie, wie Sie durch den bewussten Einsatz Ihrer Sprache beruflich und privat auf einfache Weise noch mehr erreichen können. - Damit künftig ankommt was Sie meinen, wenn Sie etwas sagen.

Das LINGVA ETERNA® Sprach- und Kommunikationskonzept macht Sie sensibel für die spezifische Wirkung von Wörtern, Redewendungen und Satzmustern. Sie werden sprachliche Alternativen erleben und bemerken: Jedes Wort wirkt - immer!

Anmeldung möglich Hildburghausen am Abend (Stadtrundgang)

(Hildburghausen, ab Sa., 18.5.(2019), 18.00 Uhr )

Am Abend sind alle Katzen grau... nicht in Hildburghausen. Erleben Sie den "kleinen Klassiker" in abendlichen Stunden und erforschen Sie gemeinsam den Wandel der Stadt vom Ackerbauerstädtchen zur Residenzstadt.

Anmeldung möglich Joseph Meyer (Stadtrundgang)

(Hildburghausen, ab So., 26.5.(2019), 14.00 Uhr )

Begeben Sie sich auf die Spuren des Visionärs Joseph Meyer und erkunden Sie sein (frei)Denken, Arbeiten, Leben, Lieben und Sterben. Der Rundgang führt Sie zum Bibliografischen Institut, Fronfeste und Friedhof.

Anmeldung möglich Historisches Hildburghausen (Stadtrundgang)

(Hildburghausen, ab So., 16.6.(2019), 14.00 Uhr )

Äcker, Bauern, Felder vs. Schloss, Residenz, Literatur
Erfahren Sie Hildburghausens Aufstieg zur Residenzstadt mit Kultur, Militär und Pracht in einem Rundgang durch die Altstadt.
Der ehemalige innerdeutsche Grenzübergang in Eisfeld ist für viele Bürgerinnen und Bürger nach wie vor ein prägnanter Ort der eigenen Lebensgeschichte. In einem bild- und filmreichen Vortrag blicken Sie gemeinsam mit Museumsleiter Heiko Haine zurück auf die Entwicklung der Grenzanlagen vom Bau bis hin zur Grenzöffnung 1989.
Erkunden Sie Eisfeld als typische Kleinstadt am Rande des Thüringer Waldes. Bereits 802 erstmals urkundlich erwähnt und 1316 mit Stadtrecht versehen, existieren noch viele Zeugen aus der Vergangenheit, die Sie in einem spannenden Stadtrundgang entdecken. Gehen Sie auf Spurensuche!

freie Plätze 30 Jahre Grenzöffnung // Führung am und im Grenzturm

(Eisfeld, ab Sa., 5.10.(2019), 14.00 Uhr )

30 Jahre Öffnung der ehemaligen innerdeutschen Grenze sind Anlass für eine Sonderführung. Heiko Haine, Leiter des Eisfelder Museums, lädt Sie ein, die ehemaligen Grenzanlagen vor Ort zu besichtigen. Die ca. 2 km lange Wanderung führt Sie durch die Geschichte der Grenzanlage und deren Neubewertung im Naturschutzprojekt "Grünes Band Deutschland".

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freie Plätze
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Anmeldung möglich
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Kurs abgeschlossen
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Kurs ausgefallen
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Keine Anmeldung möglich
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Kontakt

Volkshochschule Joseph Meyer Hildburghausen

Obere Marktstraße 44
98646 Hildburghausen

Tel.: 03685 702085
Fax: 03685 709284
E-Mail: kvhs.hildburghausen@vhs-th.de

Öffnungszeiten

Mo, Di, Fr:  09:00 - 12:00 Uhr 

Di:              13.00 - 14.30 Uhr

Do:             13.00 - 17.00 Uhr

 

 

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